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17.11.1994

Hymnentafel erinnerte an Lustschreie und Männergesangsvereine

"20 Jahre und kein bißchen heiser" - keine Aussage über die Gesundheit eines Jünglings angesichts der winterlichen Witterung, sondern der Titel des Jubiläumskonzertes der Berliner Hymnentafel. Die zwölf Herren gaben sich im Großen Sendesaal des SFB die Ehre und sangen für ein begeistertes Publikum die schönsten Schlager der letzten Jahrzehnte. Mit Selbstironie neu getextet wurde aus Udo Jürgens' Hit "17 Jahr" nun "20 Jahr, lichtes Haar".
Doch was sind schon 20 Jahre, wenn man den historischen Bogen über die letzten 20 Millionen Jahre schlägt, um die Entwicklung zum Männergesangsverein nachzuzeichnen. Festredner Matthias Koeppel wagte diesen Rückblick und wußte gar Erstaunliches zu berichten über die Evolution von den ersten Lustschreien im Dienste der Arterhaltung bis hin zum Vortrag heutiger Männergesangsvereine.
Unterstützt wurde die Berliner Hymnentafel von der Brass Akademie Berlin. Posaunist Sebastian Krol spielte zum Schlager "Seit wann bläst Deine Großmama Posaune?" die talentierte Oma. Natürlich durfte dann auch nicht das Lied vom "Kleinen grünen Kaktus" fehlen. (EvK)