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Mit einer von Gesang und Fontane-Texten geprägten Abschlußveranstaltung der Fontane-Ausstellung im Märkischen Museum im Januar konnten wir wieder einmal unsere Kompetenz für vaterländisches Liedgut unter Beweis stellen. Der Schauspieler Dieter Mann las dabei die passenden Texte, was den Zuhörern außerordentliches Vergnügen bereitete.

Im Kammermusiksaal der Philharmonie boten wir zum Teil ein ähnliches Programm im Rahmen eines Querschnitts durch Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Dort, wo der Frühling sicht- und spürbarer ist als in der Stadt, in Lübars, fand im LabSaal das Frühlingskonzert statt. Dabei erwärmten wir die Zuhörer für Veronika, schwärmten vom weißen Flieder und ließen einen Mühlbach im Schwarzwald rauschen. Unsere Gesänge waren offenbar von großer Wirkung, denn Frühling und Sommer ließen in diesem Jahr keine Wünsche offen, allerdings kamen wir bei so manchem sommerlichen Auftritt in unserer "Dienstkleidung" gehörig ins Schwitzen, zur Linderung durfte dann schon mal die Frackweste wegbleiben.

Der letzte hochsommerliche Auftritt mit solcher Marscherleichterung - es war immerhin schon September - war so umjubelt, wie wir es selten erlebt haben. Der "KUL-TÜR"-Verein von Rahden feierte sein 10jähriges Jubiläum und hatte uns dazu eingeladen. Stehende Ovationen und ein Bad in der Menge der Zuhörer, unter die wir uns zum Abschluß singend gemischt hatten, waren der Lohn für einen gelungenen Auftritt.

Das Konzert zum 25jährigen Jubiläum kann nicht alle Seiten unserer Tätigkeit vorstellen. Das Vaterländische wird das Publikum wohl am wenigsten bei diesem Anlaß vermissen, ebenso haben wir auf Salonmusik verzichtet. Das Programm ist immer noch vielfältig genug und auch wieder mit Neuigkeiten versehen; wem aber etwas fehlen sollte, der kann noch auf den Zugabenteil hoffen - wobei wir, wie wir oft zu sagen pflegen, in solchen Konzerten eigentlich immer nur Zugaben singen.