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VERONIKA, DER LENZ IST DA! erklang im Mai in einer kleinen Dorfkirche mitten im Beelitzer Spargelgebiet, wo die Textzeile "Veronika, der Spargel wächst!" hätte nicht treffender sein können. Das Konzert gaben wir zugunsten dieser ältesten Kirche in der Zauche, die wie viele andere Dorfkirchen renovierungsbedürftig ist. Der örtliche Pfarrer hatte keine Bedenken, daß wir neben Frühlingsliedern auch Schlager wie den oben genannten sangen. Der Zweck heiligt eben die Mittel - hier besonders zutreffend. Ganz ohne Gage wurden wir aber nicht entlassen, denn jeder von uns erhielt eine ordentliche Portion frisch gestochenen Spargel samt Spargelschäler, Schinken und Sauce hollandaise.

Es war übrigens nicht das einzige Mal, daß wir in solchen Gemäuern für deren Renovierung auftraten. Selbst im Berliner Dom, anläßlich einer Wohltätigskeitsveranstaltung im September für das Kinderhilfswerk, durten von uns weltliche Gesänge dargeboten werden.

Noch einmal ließen wir uns zu einem Wunschkonzert verführen, wobei Matthias Koeppel diesmal seine Gedichte selbst auswählte, da das Wahlverfahren sonst zu viel Zeit gekostet hätte. Was stellten wir dabei wieder fest? Das Publikum wünschte sich hauptsächlich die bewährten Titel wie "Capri-Fischer", "Rasier mir mal den Nacken aus", "Oh! Donna Clara" und ähnliches. Das würde eigentlich bedeuten, daß wir unser Repertoire um etwa 90% reduzieren könnten, aber damit wären wir nicht zufrieden und, Hand auf's Herz, Sie, verehrtes Publikum, sicher auch nicht. Es gäbe eine, allerdings unschöne Lösung des Problems: beim nächsten Wunschkonzert lassen wir auf der Wunschliste einfach die bewährten Titel weg ...!