Textversion

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Es ist schwierig, für dieses Jahr die wichtigsten Ereignisse zu nennen, denn es gab 25 Auftritte. Eine Änderung zuerst, was nämlich die pianistische Begleitung betrifft: Michael Uhl übernahm sie (gelegentlich half er schon vorher aus) und ist uns bis heute, also seit 15 Jahren, treu geblieben. Herzlichen Glückwunsch und Dank! Es gibt übrigens (fast) keinen Witz, den er nicht schon kennt.

Wieder war es der WDR, der uns engagierte, diesmal zur Rahmenveranstaltung der Adolf-Grimme-Preis-Verleihung in Marl. Jürgen von Manger und Lore Lorentz waren mit von der Partie, und zusammen mit uns lief ein wunderbares Kabarettprogramm ab.

Zur Eröffnung der Internationalen Bauausstellung hoben wir in der Philharmonie, von Blechbläsern begleitet, die Hymne "Der Durchbruch" aus der Taufe. Schöpfer waren Matthias Koeppel und W. D. Siebert. Ich erinnere mich, daß ein Teil der Zuhörer buhte und pfiff, ein Schicksal, das ja so manche Uraufführung erleidet.

Einer der Höhepunkte war ganz sicher das Jubiläumskonzert zu unserem 10jährigen Bestehen. Der SFB war so freundlich und stellte uns den Großen Sendesaal zur Verfügung, und wir hatten nicht zu hoch gepockert: das Konzert war so gut wie ausverkauft. Das Berliner Fagottissimo, mit dem wir schon mehrere Auftritte hatten, war auch diesmal dabei. Aus diesem Konzert wurde dann eine Rundfunksendung produziert.

Im Dezember war der große Moment gekommen: das Musikinstrumenten-Museum neben der Philharmonie wurde feierlich eröffnet, mit einem Café, in dem ein Podium in Form einer kleinen Muschel steht, eigens von Professor Reinecke, dem Direktor des Staatlichen Instituts für Musikforschung, gefordert für "sein" singendes Museum, die Berliner Hymnentafel.