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In diesem Jahr wuchs die Berliner Hymnentafel um zwei Mitglieder: Kurt Hellwig und Frederik van der Kooi verstärkten den 1. Tenor, Jan Cobler rückte in den 2. Tenor. Kurt Hellwig war nicht nur stimmlich ein Gewinn, sondern er erfreut uns bis heute mit witzigen Wortspielen.
Manches wurde zum geflügelten Wort wie z. B. "Zigarren macht aus" in Anspielung auf den Schlager "Gitarren spielt auf", wenn im verqualmten Natubs vor Konzertbeginn um reine Luft gebeten werden mußte.
Oder die Bemerkung "Oft kopiert - nie gereicht", wenn ich jammernd feststellen muß, daß einer der Mitsänger seine Notenkopie vergessen hat, aber behauptet, nie eine bekommen zu haben.
Frederik van der Kooi war besonders gereizt, wenn man ihn als Holländer bezeichnete. Seine Reaktion: "Ich bin kein Holländrr, bin Niedrrländrr!"

Als dreifaches Männerquartett waren wir nun ideal besetzt für Programme wie "Weihnachten um 1900","Weihnachten um 1600","Heinrich Heine und das Pianoforte","Von deutscher Art","Über medizinische Musik". Mit "Es braust ein Ruf wie Donnerhall" kam es zu einer Serie von Aufführungen im Dahlemer Capitol.
Mit diesem Programm wurden wir auch nach Bonn in die Berlin-Vertretung eingeladen.